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Dann folgt die Samadhi-Umwandlung, bei der die Zerstreutheit der Gehirnsoftware verschwindet und die Eins-Gerichtetheit wächst.

Patañjali Yoga Sūtra 3.11

Erfahrungsberichte mit Gehirnsoftware 5

Eine Sammlung von spontanen Äußerungen von 14 Teilnehmer(innen)

beim Seminar "Vollkommene Gelassenheit und Inneres Glück an einem Tag"

(Schledehausen bei Osnabrück 25.5. - 27.5.2019):


A) Direkt nach dem Anschalten der GS5:

* So einfach ist das? Das hätte ich jetzt nicht gedacht!

* Es ist tatsächlich nur dieser kleine Shift in der Aufmerksamkeit.

* Das was jetzt dableibt, ist das Sein. Einfach Sein.

* Lachen, lachen, lachen. Das ist es!

* Ja, es funktioniert völlig. Das werde ich jetzt beibehalten.

* Ich konnte es (GS5) schon seit längerem beliebig herholen. Es aber dauernd beizubehalten, ist eine geniale Idee. Da hätte ich auch selbst drauf kommen können. Danke für die Inspiration!

* Die Stille der Transzendenz ist jetzt konstant bei mir, während ich meine Augen geöffnet habe, aktiv bin und mit dir rede.

* Ich erfahre eine unmittelbare Ausdehnung meines Wahrnehmungsfelds. Es hat jetzt einen Charakter von Unendlichkeit (wurde von fast allen Seminarteilnehmers so bestätigt).

* Ah, jetzt verstehe ich, wie ich bisher meine Erleuchtung jeden Tag aufs Neue verhindert habe. Das ist ja so einfach, in dem höheren Bewusstsein drin zu bleiben!

* Ja, ich schaffe es, die Stille der Transzendenz beizubehalten und gleichzeitig mit allen Sinnen wahrzunehmen und auch meinen Körper zu bewegen.

* Aha, deswegen heißt es Yoga des Wissens. Es ist diese neue Erkenntnis, die mein Bewusstsein verändert hat.


B) Etwa 2 bis 5 Stunden nach dem Anschalten der GS5:

* Die Wahrnehmung bleibt ausgedehnt!

* Ich habe jetzt eine Art Rundum-Sicht. Sehe nicht nur vorne, sondern auch an beiden Seiten.

* Die transzendentale Stille ist permanent.

* Ich spüre eine konstante innere Heiterkeit, die einfach nicht mehr weggeht.

* Ich habe ja früher schon viel gelacht, aber das wird jetzt mindestens doppelt so viel. Mal sehen, wie meine Arbeitskolleg(inn)en damit umgehen werden?

* Ich kenne dieses Haus (den Seminarort). Bin hier oft ein- und ausgegangen. Aber, glaub mir, die Power heute ist 100-mal stärker, als ich es je erlebt habe.

* Ich fühle mich, als würde ich schon den ganzen Tag meditieren, während ich ohne Einschränkungen aktiv bin.

* Ich bin schon lange dabei (zu meditieren), seit fast fünfzig Jahren. Jetzt bin ich 84 Jahre alt und so glücklich, dass ich die Methode verstanden habe, und ausführen darf. Das werde ich auf jeden Fall tun, um die permanente Stille zu stabilisieren.

* Ich habe das Zeugenbewusstsein regelmäßig im Schlaf, jetzt bleibt es auch im Wachbewusstsein. Nun ist es komplett, Tag und Nacht. (Diese Aussage ist insofern interessant, weil wir in der Siddhi Research Group bisher annahmen, dass die Stabilisierung von GS5 im Wachbewusstsein immer leichter möglich sei, als im Schlaf.)

* Heinz, kannst du mir bestätigen, dass dieses Anschalten des Lichts des 5. Bewusstseinszustands mehr als nur eine Analogie ist? Ich nehme seit heute Morgen direkt in meinem Gehirn ein kontinuierliches, sanftes Licht wahr.

* Ich fühle eine Einheit mit meinen Wahrnehmungsgegenständen (Erste Anzeichen von Einheitsbewusstsein (GS7) bei einer Seminarteilnehmerin nach ca. vier Stunden).

* Vorher hatte ich immer gedacht, dass das kosmische Bewusstsein mit einem großen Knall käme und dann sei es plötzlich da. Heute habe ich festgestellt, dass es ganz sanft und leise kommt und dann bleibt.

* Ich fühle, dass mich eine Blockade, eine Beklemmung in meinem Oberkörper fast vollständig verlassen hat. Diese Beklemmung hatte ich schon seit meiner frühesten Kindheit und sie blieb, obwohl ich 40 Jahre meditiert hatte. Sie hat immer meinen Kontakt zu anderen Menschen behindert. Jetzt ist sie in ca. 1 Stunde fast völlig verschwunden.

* Heinz, warum hast du dieses Wissen zum Anschalten des 5. Bewusstseinszustands so lange zurückgehalten? Ich sehe das inzwischen nicht mehr als deine Bescheidenheit, sondern vielmehr als eine unterlassene Hilfeleistung (Gelächter und Zustimmung in dieser freudigen Gruppe).

* Nach dem Freischalten der GS5 unternahmen wir zu dritt einen Spaziergang. Wir waren völlig überrascht, dass Waldtiere bei uns ihre Menschenscheu verloren hatten. Ein kleines Eichhörnchen knabberte seelenruhig an einigen kleinen, grünen Nüssen, die vom Baum gefallen waren, blieb einfach auf unserem Weg sitzen, sah uns mit großen Augen an, als wären wir andere Waldbewohner, obwohl wir nur noch einen Schritt von ihm entfernt waren. Wir gingen an ihm vorbei und es bewegte sich auch danach in keiner Weise vom Platz.

* Heinz, danke für deine große mentale Leistung, unsere Meditationserfahrungen so fein zu analysieren, die Schwachpunkte zu finden und mit dem vedischen Wissen der Yoga Sutras zu korrigieren und zu verbessern. Mir fehlen die Worte, meinen Dank gebührend auszudrücken. Das ist die Erfüllung meines jahrzehntelangen, intensiven Strebens. (Tränen der Rührung)

* Ich meditiere jetzt seit 44 Jahren und heute war die Krönung meiner Meditationslaufbahn.

* Ich fühle die Präsenz unserer vedischen Meister. Ja ich auch! Sie segnen unseren Erfolg. 


Erfahrungsbericht einer Seminarteilnehmerin vom Ein-Tages-Seminar

"Vollkommene Gelassenheit und Inneres Glück an einem Tag"

(Lindau am Bodensee):


Wie es begann 

Ich wurde als hochsensibles Kind geboren und hatte, solange ich mich erinnern kann, feinere Wahrnehmungen; unsichtbare Spielkameraden (für die Erwachsenen nicht sichtbar) und Engel zu sehen, war für mich ganz normal… Ich nahm auch immer sehr stark die Energien der Menschen wahr. Glücklicherweise wuchs ich in einem kleinen ruhigen Dorf auf, inmitten von Bergen und Wäldern und einem großen Garten. Ich hatte eine tiefe Beziehung zu unserem Wildbach, den Wiesen voller Wildblumen… Doch ich litt auch, denn schon in meiner Kindheit, die zudem von schweren traumatischen Erlebnissen geprägt war, fehlte es an innerer Stabilität.

Als junge Frau erlernte ich bereits die TM und das war ein großer Segen! Kurze Zeit darauf kündigte sich mein Kind an und meine Hellsichtigkeit kam schlagartig besonders stark auf, zusammen mit der ersten Zeit des Meditierens und der Schwangerschaft. Das strahlende Licht um einen Blütenzweig im Frühling! Die Aura eines Gitarristen in einem Kirchenkonzert. Immer dann, wenn mein Blick nichts als Liebe hatte… Innere Bilder und viele Wahrnehmungen. Doch nach wie vor fehlten mir dafür sowohl die nötige Stabilität des Nervensystems, als auch die Einordnung all dessen, was ich sah. Darüber sprechen konnte ich kaum mit jemandem. Eines Tages wurde es mir tatsächlich zu viel und ich konnte diese Wahrnehmungen weitestgehend abstellen.

Doch ab und zu, in den nächtlichen Träumen, kam alles zurück. Im Traume sah ich einmal Blumen in Farben, die es auf Erden nicht gibt, in einem unbeschreiblichen Leuchten, so dass ich viele Wochen lang tief traurig war, weil selbst der strahlende Sonnenschein dem Licht nicht nahekam, das ich gesehen hatte. Oft hatte ich Heimweh nach meinem wahren Zuhause, wie ich es nannte. Ich wusste, nach meinem Tode würde ich dort sein, bei diesem Leuchten, diesen Blumen, dieser Herrlichkeit. Das Gefühl, getrennt zu sein von der himmlischen Welt, war manchmal unerträglich und oft wünschte ich mir, zu sterben, denn den Tod gibt es für mich nicht: Mein Dasein als Mensch war häufig eine Qual und kam mir dunkel vor. Oft betete ich, diesen Körper für immer verlassen zu dürfen, um in mein wahres Zuhause zu kommen.

In den letzten Jahren fand ich Hilfe für meine traumatischen Erfahrungen und mein Leben änderte sich immer mehr zum Positiven. Und die Hellsichtigkeit kam immer stärker zurück. Ich sah beispielsweise die astralen Begleiter der Menschen, auch diejenigen, die „Kraft-Tiere“ genannt werden und hatte teilweise tief beglückenden Kontakt mit diesen feineren Wesen aus Licht. Dieser Kontakt löste in mir stille Freude aus und ein wenig Verbundensein mit der Geistigen Welt.

Erwachen in der Nacht

Immer häufiger geschah es, dass ich im Traum erwachte und wusste, dass ich träume. Diese Erfahrung war aber von einer unbeschreiblichen Seligkeit und Freude begleitet, die ich nicht benennen kann. Es gab auch Träume, in denen ich erwachte aus Liebe: Es war, als würde ich eine weiße Fackel, eine einzige Liebes-Flamme, vereint mit allem, ein Bewusstsein ohne Grenzen, mit einer so mächtigen und allumfassenden Liebe, für die es keine Worte gibt und die gleichzeitig stiller war als die Tiefen des Ozeans.

Eines Nachts war dieses Erwachen im Traum besonders intensiv und die Erlebnisse von einer neuen Intensität. Nach dem Traum schlief ich wieder ein, aber war doch wach! Ich nahm eine Sphäre um mich herum wahr, die ich nicht verlassen konnte, vergleichbar einer Luftblase aus Licht um meinen Körper herum. Ich war der reine, stille Beobachter meines Schlafs und dies war begleitet von einer mit Worten nicht beschreibbaren Glückseligkeit! In einem Impuls wollte ich meine Hände vor der Brust falten und den Meistern und Gott danken, doch es ging nicht! Ich konnte meine Arme nicht bewegen! Ich wollte mit den Beinen strampeln, doch auch das war nicht möglich! Ich erschrak für einen winzigen Augenblick, doch dann begriff ich: Mein Körper ist im Tiefschlaf! Er braucht den Schlaf. Aber ich bin trotzdem wach mit meinem Höheren, Wahren Selbst… Ich ließ alles los: Als früh morgens auch mein Körper erwachte, erfüllte mich eine Freude, eine Fröhlichkeit, wie ein köstlicher Geschmack nach dem Genuss einer Leibspeise, der bleibt. Wie kam das bloß und was war das? Wie könnte ich es wiederholen? Ich wusste es nicht.

Licht und Schatten am Tage

Einige Male geschah etwas, plötzlich und vollkommen unerwartet, mitten im Alltag, während meiner Arbeit mit den Kindern; auch da, als würde ich zu einer weißen Lichtfackel, zu einem körperlosen Bewusstsein, mit allem vereint, - das nichts ist als reine Liebe.

Einmal kam eine meiner kleinen Schülerinnen mit einer Bluse, die über und über bedruckt war mit kleinen Herzen. Ich schaute die Herzchen an, es waren so viele: Und sagte zu ihr, da sei ja mehr Liebe, als man zählen könne! Nichts als Liebe! Ich blickte sie an und da passierte es, dass ich in ihren Augen meine Augen sah, dass wir ein einziges Bewusstsein waren. Es gab keine Trennung mehr. Dies war keine intellektuelle Erkenntnis, sondern eine vollkommen veränderte Wahrnehmung. Für einen Augenblicksblick, in dem es keine Zeit mehr gab und der nichts war als größte Seligkeit, der nichts war als reines Sein, als göttliche Liebe, gleichzeitig eine Stille, die alles ist.

Ich wurde immer hellfühliger. In meinen Händen bildete sich etwas wie eine pulsierende Licht-Höhle. Doch ich konnte nur noch mit dicken isolierenden Handschuhen etwas berühren, was andere Menschen angefasst hatten, da ich ihre Schwingungen, ihre Samskaras, ihr Leid fühlte, vor allem in unedlem Metall wie auf Treppengeländern oder Geldstücken. Dann schüttelte es mich. Ich nahm immer mehr wahr, hatte meine „natürlichen Siddhis“. Oft machte mich dies zutiefst glücklich: Wie meine Kommunikation mit den Wespen oder Kranichen und anderen Vögeln, die mich reich beschenkte; manchmal aber auch unglücklich: Wenn ich durch die Großstadt nahe meinem Wohnort ging, litt ich immer mehr. Ich sah die Dunkelheit und Bosheit der Menschen ebenso wie ihren Schmerz, ihr Verlangen und ihre Gier. Ich versuchte, zu lieben, doch tat es mir weh, so weh, was ich sah, was ich spürte; dies alles ging ungeschützt in mich hinein. Ich litt. Viel meditieren konnte ich seit Jahren nicht, nur morgens zehn Minuten, dann wurde mein Körper sehr unruhig und ich musste mich „rausstrampeln“, musste mich bewegen und in das Tun kommen.

Die schnelle Fahrt beginnt

Das Erwachen in der Nacht, im Traum, veränderte meine Tage kaum, doch da war die starke Sehnsucht „nach Hause“, immer DORT sein zu können…

Eines Tages sah ich ein Video von Heinz Krug, in dem er das Prinzip der schnellen Fahrt beschrieb und in mir war umgehend ein großes JA und das innere Wissen, dass ich „den Düsenjet besteigen will“. Der Wunsch danach war stärker als alles andere! Und nun ging alles ganz leicht und schnell: Wir kamen in Kontakt, Heinz und ich, und ich verabredete einen Tageskurs mit ihm in Lindau. Eines der schönsten Hotels am Bodensee machte mir ein überaus großzügiges Sonderangebot, die Deutsche Bahn ebenso und als ich losfahren wollte und mein Bus nicht kam, hielt an der Haltestelle ein Auto und eine „zufällig“ vorbei kommende Freundin brachte mich zum Bahnhof: So begann die schnelle und komfortable Fahrt in vielerlei Hinsicht… In der Zwischenzeit las ich viel in dem Buch von Heinz, in der zweiten Auflage der „Gehirnsoftware“ und plötzlich konnte ich meine Erfahrungen verstehen und einordnen, hatte ein Aha-Erlebnis nach dem anderen. Allein schon durch den Kontakt mit Heinz veränderte sich etwas: Ich konnte unerwartet wieder zweimal am Tag für 20 Minuten meditieren, was seit vielen, vielen Jahren nicht möglich gewesen war. Was für ein Geschenk alleine das!

Yoga des Wissens und unterwegs auf schneller Fahrt

Als mir Heinz gemäß dem Yoga des Wissens eine Einführung gab in das Erlangen dauerhaften kosmischen Bewusstseins und diesen kleinen Vortrag schloss mit der Erläuterung, wie es „funktioniert“, war allein schon diese Erklärung wie ein Umlegen des Schalters! Ich schaute Heinz an und sah ein strahlendes weißes Licht um ihn herum, wie ich es niemals zuvor bei einem Menschen wahrnahm. Sofort war das innere Wissen da, dass es genauso ist und sein wird! Wir meditierten dann zusammen, bevor endgültig der Prozess des „Schalter-Umlegens“ in Gang gesetzt wurde. In dieser Meditation musste ich plötzlich hemmungslos weinen. Es war dies die Auflösung des Schmerzes, getrennt zu sein; es war einfach unbeschreiblich: Ich wusste nun, dass ich „nach Hause“ kommen konnte, ohne auf den Tod meines Körpers warten zu müssen! Ich kann dieses Gefühl der Erlösung, ja, der Auflösung dieses großen Schmerzes kaum in Worte fassen. Doch so heftig dies hoch kam, so schnell war es wieder erloschen und machte einer Stille ohne Gedanken und Gefühlen Platz. Da tat plötzlich mein Bauch so weh, dass ich zutiefst erschrak und dachte: Nun musst du ins Krankenhaus! Ich hatte mich doch schon zweimal selbst geheilt von schweren Krankheiten; sollte dies nun wiedergekehrt sein? Sollte ich jetzt doch sterben? Doch so heftig der Schmerz war, so schnell verging er, kaum wahrgenommen.

Nach der Meditation wendete ich die Methode von Heinz an und konnte es kaum glauben, denn ich nahm die Welt sofort anderes wahr! Alles war wie reingewaschen. Und nun fing das Leben ganz neu an!

Soma und Licht

Meine Hellsichtigkeit blieb nun quasi als Nebeneffekt ebenfalls angeschaltet, belastete mich aber nicht mehr! Ich fühlte mich befreit wie nie zuvor in meinem Leben, eine Freude konnte durch mich fließen, ein Lachen, - und doch diese Stille, die blieb… Ich wurde zur stillen Beobachterin. Es war, als sei ich als Person zurück getreten („Persona“ bedeutet im griechischen „Maske“). Das zunächst merkwürdige Empfinden, ein größeres lichtvolles Selbst stünde hinter mir und das, was „ich“ war, nur eine Hülle, eine Form, mein Körper, wurde immer angenehmer. Im Laufe des Tages sah und spürte ich etwas rechts und links von mir, das ich nicht zuordnen konnte. Ich erzählte Heinz von diesem feineren Stoff um mich, rechts und links von mir über einen Meter breit, nicht ganz aus Licht, etwas dichter, wie ein Fluidum. Etwas überaus angenehmes Weiches und Köstliches: Soma, wie mir Heinz erklärte! Dieses Soma nehme ich seitdem um mich herum wahr. Als ich mich abends zum Schlafen legte und die Augen schloss, sah ich mit meinen inneren Augen ein blaues Licht, in dem ich lag. Obwohl ich mich wie immer gerade auf den Rücken legte, nahm ich nun meinen Körper sanft gewellt wahr, bis ich keine Konturen, keinen Körper mehr spürte, zu diesem blauen Licht wurde, das sich ausdehnte in die Weite des Universums. Das alles war begleitet von einem unvergleichlichen Wohlgefühl. In die Arme des Weltalls, in eine allumfassende universelle Liebe gebettet, glitt ich in einen süßen Schlaf.

Seitdem kann ich nicht mehr die Augen schließen, ohne in einem strahlenden weißen Licht zu sein. Das Licht ist immer da, doch wenn ich die Augen schließe, nehme ich es besonders stark wahr! In den ersten Tagen blinzelte ich verwirrt und wollte nachschauen, ob die Sonne vielleicht plötzlich durchgebrochen sein und durchs Fenster scheinen könnte, aber außen war einfach nur der wolkenverhangene, graue Morgen, in mir und um mich jedoch ein bleibendes Licht, das keiner äußeren Quelle bedarf.

Prüfungen auf dem Weg und der Klebstoff löst sich

Auf dem Rückweg quer durch Deutschland stellte sich gleich zu Beginn der Fahrt heraus, dass ich vermutlich am selben Tag nicht mehr zu Hause ankommen würde. An einem kleinen Bahnhof in Bayern ging es nicht mehr weiter. Weit und breit niemand, den ich fragen konnte, an einem provisorischen Not-Schalter konnte mir die Servicekraft auch keine Auskunft geben. Normalerweise hätte dies mein Nervensystem ziemlich erschüttert: Ganz allein in der Fremde auf einem lauten, kalten Bahnhof voller nicht sehr vertrauenserweckend wirkender Menschen, ohne Aussicht auf Weiterfahrt nach Hause, nicht einmal ein Hotelzimmer. Ich spürte, wie die alte Reaktion in meiner Nähe lauerte, Panik und Weinen – aber ich beobachtete es einfach nur. Ich nahm es wahr, ohne mich darin zu verstricken. Es war mir völlig neu, aus dieser Position des stillen Beobachters heraus, nicht mehr den Reaktionen durch Gedanken und Gefühlen ausgeliefert zu sein! Ich hatte keine Sorgen um meinen Körper und es machte mir keine Angst, neben meinem Koffer in der Bahnhofshalle übernachten zu müssen - vorher undenkbar!

 Ich beschloss, ganz in die Stille zu gehen, setzte mich auf einen der Sitzplätze und nahm mein Mantra… Um mich herum spürte ich die Energie der Menschen, ich nahm die Dunkelheit wahr, aber sie störte mich nicht. Nach kurzer Zeit verschwanden diese Personen um mich herum, sie suchten sich weiter entlegene Sitzplätze oder verließen wohl den Bahnhof. Nur ein Kind setzte sich neben mich und schaute mich an, während ich meditierte. Ein tiefer Frieden breitete sich aus… Als ich die Augen öffnete, kam eine Ansage für einen Ersatz-Zug und tatsächlich gelangte ich dann doch noch auf Umwegen am gleichen Tag nach Hause.

Ich spürte, wie sich so etwas wie ein „Klebstoff“ auflöst: Das nun nicht-mehr-verbunden-sein mit den Gedanken, Gefühlen und Körperwahrnehmungen. Das zu sein, was ICH BIN ist, nicht ich bin dies oder ich bin das. Einfach nur ICH BIN. Und auch dies hatte nichts mit intellektueller Erkenntnis, mit dem Verstand zu tun, sondern etablierte sich als Bewusstseinszustand. Wie überaus angenehm! Darüber hinaus lösten sich hartnäckige traurige Gefühle, seit langen Jahren meine Begleiter.

Die Katze und die Kinder

Zu Hause bei mir hat sich vor einiger Zeit eine Katze selbst adoptiert, ein überaus sanftes, liebenswertes Tierchen, dem ich ein neues Heim gegeben habe. Als ich mich am Morgen im Bett aufsetzte und mein Mantra nahm, spürte ich, dass die Katze, ein kleiner rotweißer Kater, von weitem, von der Nachbarwiese zu mir wollte. Tatsächlich hörte ich kurze Zeit später die Katzenklappe und der Kleine schrie vor meiner Tür! Er schrie und weinte vor Sehnsucht, er wollte auch in das Licht und das Soma. Normalerweise sperre ich ihn aus, aber sein Weinen ging mir so ans Herz, dass er sich an mein Fußende legen durfte. Er hielt diese Abmachung ein. Nichts stört meine Stille mehr, auch die Katze nicht.

Am Tag nach dem Kurs nahm ich meine Arbeit mit den Kindern wieder auf, wie jeden Montag. Das erste Kind, das zu mir zum Musikunterricht kam, brachte mir duftende Blumen mit. Das kleine Mädchen trug ein Shirt, auf dem aufgedruckt mein Geburtsjahr stand und darunter die Worte „wonderful“ und „happy girl“… Am nächsten Tag öffnete ich einer etwa zehnjährigen Schülerin die Türe. Sie stürzte sich sofort in meine Arme, machte sich los, schaute mir in die Augen, umarmte mich wieder. Wir schauten uns an, Auge zu Auge und es entstand ein Feld aus reiner Liebe. Wir lachten! Schwiegen. Schauten. Eine vibrierende Glückseligkeit lag im Raum. Sie spürte mein Bewusstsein und ich spürte, dass ich sie hineinziehen konnte. Der Unterricht danach war unvergleichlich…

Ein kleines siebenjähriges Mädchen schaute mich immer wieder an, suchte in meinen Augen, versank darin, fand… schmiegte sich an mich, streichelte meine Kleidung und ich nahm sie auch mit hinein, nahm sie zu mir für einen Moment, ließ sie auf meinem Schoß, während ihre große Schwester Flöte spielte. Und eine Neunjährige strahlte mich an mit ihrem neuen Sweatshirt, auf dem stand: „May your heart always be joyful“! In meinen Musikunterricht zog nun diese allgegenwärtige Stille ein. Die jüngeren Kinder spürten dies sofort, ohne Worte dafür finden zu können.

Der Segen der Meister

Als ich mich hinsetzte, die Augen schloss und mein Mantra wie jeden Abend nehmen wollte, erschien plötzlich vor meinen inneren Augen Guru Dev und Maharishi Mahesh Yogi. Zu Maharishi habe ich eigentlich keine besondere Beziehung, obwohl ich ihm natürlich unendlich dankbar dafür bin, dass er die TM in die Welt gebracht hat. Doch nun waren beide anwesend! Fasziniert nahm ich ihre Energie wahr, die beiden so ähnlich und doch in einer Weise verschieden! Plötzlich spürte ich körperlich etwas auf meinem Kopf. Es war Maharishi, der seine Hand auf meinen Kopf legte! Die Glückseligkeit und Dankbarkeit in mir in diesem Moment lässt sich nicht in Worte fassen! Reine Seligkeit, in die ich tauchte… Seitdem rollen, wenn ich das Mantra nehme, Wellen von Glückseligkeit und Licht an. Ich spüre schon vorher, wie diese Wellen nahen: Etwas unbeschreiblich Köstliches! Und dieses Licht wird von Tag zu Tag heller.

Leicht wie eine Feder und stabil wie ein Fels

Schon in den ersten Stunden nach dem Ein-Tageskurs hatte ich das Empfinden, dass mein Körper leichter wird, dass ich transparenter werde. Ich konnte wahrnehmen, dass meine Aura sich aufgehellt hat, klarer geworden ist, ganz von selbst: Wie die Sonne, die durch die Wolkendecke bricht und alle Dunkelheit vertreibt. Ich hob meine Hände, betrachtete sie, – oh, leicht wie eine Feder! Dennoch brachte mich kaum mehr etwas aus der Ruhe, eine angenehme Festigkeit und Stabilität in meinem Geist. Eine erstaunliche Erfahrung!

Unbesiegbarkeit

Und nach einiger Zeit wieder einmal die Fahrt in die Großstadt, gewappnet mit dicken Handschuhen und Ohrstöpseln… Doch mit größtem Erstaunen stellte ich fest, dass ich die Ohropax nicht mehr brauchte. Der Lärm der S-Bahn und der Menschen berührte mich in keiner Weise mehr. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich dies je zuvor ausgehalten hatte! Nun war es ganz leicht. Noch erstaunlicher wurde der Gang durch das Gewühl, durch die Menschenmassen der großen Stadt: Nach wie vor spürte ich die Samskaras der Menschen, ihr Leid, ihre Bosheit, ihre Gier, wie auch ihre Freuden, aber nichts davon vermochte mich mehr in irgendeiner Weise zu berühren. Ich ging in einem Lichtstrom, der mich durch alles hindurch trug, in einer stillen Heiterkeit, vorbei an schmutzigen Bettlern, wie an reich gekleideten Menschen, an Alten, an Gebrechlichen, an niedlichen Kindern und lärmenden Jugendlichen mit bissigen Hunden. Ich spürte, wie aus meinem Herzen ein gleichmäßiger Lichtstrom floss, ohne Ansehen der Person, ohne Unterschied, eine universelle Liebeskraft. Ich nahm noch sehr viel mehr wahr als früher! In einem Sekundenbruchteil stand mir inneres Wissen über all diese Menschen zur Verfügung. Und dennoch löste dies in mir nichts mehr aus, weder Ekel noch Entzücken.

Es war sogar so, dass ich das Empfinden hatte, auch rechts und links seitlich an meinem Körper Augen zu haben, dass sich also mein Sehvermögen über meine physischen Augen hinaus in eine andere Dimension ausgedehnt hatte. Wie eine Art Rundumblick. Ich verstand zum ersten Mal die Worte der Bhagavad Gita, wie es ist, unberührt von Sinneseindrücken durch die Welt zu gehen. Wie überaus angenehm! Ohne Angst, nicht mehr mit einer Hand das Pfefferspray in der Manteltasche fest umklammernd, ohne auszuweichen, ohne angezogen oder abgestoßen zu werden, war ich die stille Beobachterin davon, wie meine „Persona“ ihren Weg nahm und nimmt. Vollkommen anstrengungslos. Nun erfuhr ich, was „Unbesiegbarkeit“ völlig unabhängig von den äußeren Umständen bedeutet.

Schnelle Stresslösung nach dem „Prinzip der schnellen Fahrt“

Nachts im Traum kämpfte ich wieder, bis sich alles auflöste, ich wiederum im Traum erwachte, wusste, dass dies alles nur ein Traum ist, in dem ich ganz nach Wunsch einfach die Szene verlassen oder verändern kann. Nachts löste sich Karma auf; der Prozess hält nach wie vor an. Mehrmals wurde ich nachts krank und war tagsüber wieder gesund. Als sehr junge Frau litt ich einige Zeit an Rheuma; meine heimliche Angst war, dass dies zurück kommen könnte und ich wiederum nicht mehr fähig sein würde, zu musizieren und somit meine berufliche Existenz gefährdet wäre. In einer der Nächte nach dem Kurs schwollen meine Finger an und schmerzten stark. Als ich aufwachte, konnte ich die Finger kaum bewegen, vor allem der Zeigefinger der rechten Hand schmerzte heftig, war sehr dick angeschwollen und nahezu unbeweglich. Auch fühlte ich mich sehr krank, wie zerschlagen. Ich nahm die Schmerzen und die Krankheit wahr ebenso wie den Gedanken daran, eventuell nicht mehr arbeiten zu können. Doch nichts davon berührte mich. Weder musste ich weinen noch hatte ich Angst oder Sorgen, es löste einfach nichts in mir aus. Dennoch tat ich alles liebevoll für meinen Körper, schonte mich, besorgte mir ein pflanzliches Mittel. Die Schmerzen waren so stark, dass ich nichts mit der rechten Hand anfassen, nicht einmal Gemüse für das Mittagessen schneiden konnte. Ich registrierte das einfach nur. Am nächsten Tag war nur noch der Zeigefinger leicht geschwollen, die Gelenke schmerzten kaum noch und noch einen Tag später war alles, wirklich alles verschwunden wie ein Spuk: Ich spürte, dass ich nie mehr Rheuma bekommen würde. Und wenn doch, würde es mich nicht berühren.

Rausfliegen, eine neue Stabilität und süßer Wachschlaf

In meinen Ferien wurde ich krank, nachts kamen immer wieder Fieberschübe, ich musste alle geschmiedeten Pläne loslassen; jedoch litt ich nicht! Ein Anflug von Traurigkeit, der mich nicht einmal richtig erreichte, darüber, krank im Bett liegen zu müssen. Ein leichtes Bedauern, wenn überhaupt. Ich rechnete aus: Schon drei Wochen nicht ein einziges Mal geweint!! Hatte es das in den letzten fünf Jahren auch nur einmal gegeben!? Wohl nicht. Doch eines Morgens, nach zusätzlich viel zu wenig Schlaf und Fieber, ging es mir besonders schlecht und ich spürte, wie ich regelrecht komplett „rausflog“ aus dem CC, dem Kosmischen Bewusstsein: Zu Beginn des Urlaubs hatte ich bereits wahrgenommen, wie mein Nervensystem doch wieder in leichte Überforderung kippte, als ich, schon krank und erschöpft, stundenlang zusammen mit meiner Freundin und schwerem Koffer im Ankunftsort herumirrte… Doch nun konnte ich meine innere Stille nicht halten, ich weinte, beobachtete aber gleichzeitig, „rausgeflogen“ zu sein und war doppelt frustriert: Krank in den Ferien und dann auch noch das CC nicht gehalten!! Doch dann ließ ich alles los… Und schlief nochmals ein, anderthalb Stunden süßer Wachschlaf! In dem ich zufrieden und heiter wahrnahm, dass mein Körper sich nun erholt und schläft… Als ich alle Anstrengung fallen gelassen hatte, war der Zustand des CC mühelos wieder stabil. Danach ging es mir stündlich besser! Der Vermieter unserer Ferienwohnung war sehr speziell… Es gab Kollisionen mit ihm und meiner lieben Freundin und Reisebegleiterin. Ich machte jedoch die Erfahrung, dass ich keinen einzigen Augenblick von der geballten Negativität dieses Mannes berührt wurde, dass ich ihm, im Gegenteil, mit gleichbleibender Freundlichkeit und Güte begegnen konnte, was ihn sichtlich verblüffte und ihm den Wind aus den Segeln nahm, wie man so schön sagt. Es war eine neue Erfahrung, Menschen in keiner Weise mehr ausgeliefert zu sein.

Seit dem Kurs mit Heinz perlt die Negativität anderer Menschen komplett von mir ab, als hätte ich einen unsichtbaren Schutz um mich herum, wie ein transparenter Film, durch den ich wahrnehme, aber nicht mehr berührt werde. Allein für diese Erfahrung werde ich Heinz ewig dankbar sein. Möge das, was er mir in seiner so bescheidenen und überaus angenehmen, wie klugen, feinen Art gegeben hat, millionenfach auf ihn zurückkommen!

Wo ich auch bin, überall begegnet mir Freundlichkeit und Liebe und meine stillen, nicht einmal geäußerten Wünsche erfüllen sich plötzlich spontan: Ich sah ein Buch, das mich interessierte und bekam es einen Tag später geschenkt. Ich verspürte den Wunsch, ein im Ausland lebendes Familienmitglied bald zu sehen, was eigentlich nicht möglich war und bekam kurze Zeit später eine Nachricht über die unerwartete Ankunft dieses geliebten Menschen in Deutschland.

Mein CC ist noch keine tausendjährige Eiche, die jedem Unwetter standhält, dabei aber doch ein wachsender Baum, dessen Wurzeln so stark sind, dass sie nicht mehr ausgerissen werden können, auch wenn ein Sturm ab und zu noch die Äste schütteln mag. Mein CC ist ein fortschreitender Prozess. Mein CC bedeutet auch: Geistige Freiheit! Die Freiheit, bewusst zu wählen, DORT sein zu wollen… Doch wer einmal diese Seligkeit gekostet hat, wird davon nicht mehr ablassen, sondern im Gegenteil weiter gehen wollen, zu den höchsten Bewusstseinsstufen; wird sich in Gottes Arme legen und eins werden wollen mit ISHVARA, dem Höchsten…


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1-Tageskurs